Kitesurfen ist, abhängig vom jeweiligen Land und dessen Sprache, auch bekannt als „Kitesurfing“, „Kiteboarding“ oder „Flysurfing“. Windsurfer, Paragleiter, Surfer, Snowboarder und Skateboarder – sie alle zieht es mehr und mehr zum Kitesurfen.

Auch wenn das Kitesurfen ein aktueller Trend und oft Thema der Medien ist, so hat noch lange nicht jeder einer Ahnung wovon überhaupt die Rede ist und auch keine Vorstellung wie dieser Sport ausgeübt wird. Der Kiter nutzt die Kraft, eines je nach Windgeschwindigkeit und Gewicht unterschiedlich groß ausfallenden Kites, (zwischen 4m² und 20m²) um sich auf dem Wasser ziehen zu lassen. Vom wakeboard-ähnlichen kleinen Board bis zum Surfboard wird alles gefahren was den nötigen Auftrieb mit sich bringt. Bei der Wahl des Boards steht der Spaß meist an erster Stelle.

Gelenkt und kontrolliert wird der Kite vom Fahrer selbst. Er hat ein Trapez um die Hüften, welches ihn mit der Kontrollbar (Lenkstange) und den zugehörigen, ca. 25m langen Leinen mit dem Kite verbindet. Zusätzlich sind in den vergangenen Jahren Sicherheitssysteme entwickelt worden, die bei jedem neuen Kite standardgemäß dazugehören. Je nach Kitemarke unterscheiden sich diese Sicherheitssysteme enorm. Die Innovationen der Sicherheit am Kite und an der Bar (Lenkstange) waren und sind immer noch der ausschlaggebende Punkt, welches den Kitesport für jedermann tauglich und absatzfähig macht.

 

Links:
Kiten als Trendsport in Afrika

Diplomarbeit “Soziologische Untersuchung des Trendsport Kitesurfen”:
von Kathrin Kühnert (2009). Bei Interesse zu erwerben für 15,- €
Inhaltsangabe & Leseprobe (PDF)